El Niño: Kinder im Tschad schleppen in einer von Dürre gezeichneten Region in Kanister abgefülltes Wasser.

El Niño: Wetterextreme bringen Kinder in Lebensgefahr

Das Wichtigste in Kürze:

  • Fachleute warnen vor einem El Niño, der 2026 sehr stark ausfallen könnte – mit Wetterextremen wie Hitze, Dürre, Starkregen, Überschwemmungen.
  • Hilfe ist jetzt besonders wichtig. UNICEF bereitet sich vor und bringt Hilfsgüter in Risikogebiete.
  • Ihre Spende schützt Kinder vor den Folgen von El Niño. So versorgen wir mit 44 Euro ein mangelernährtes Kind 50 Tage lang mit nahrhafter Erdnusspaste.

Aktuelle Lage: 2026 soll ein El-Niño-Jahr werden

Wissenschaftler*innen sind sich einig: 2026 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ein El-Niño-Jahr. Möglicherweise fällt er diesmal sogar besonders stark aus.

Das globale Klimaphänomen El Niño tritt alle paar Jahre auf. In vielen Regionen der Welt bringt es Extremwetter mit starken Regenfällen, Überschwemmungen und Wirbelstürmen. Andere Regionen erleben Extremereignisse wie langanhaltende Trockenheit und Dürre. Für Millionen Kinder auf mehreren Kontinenten ist El Niño eine große Gefahr. Viele verlieren ihr Zuhause oder haben aufgrund von zerstörten Ernten nicht genug zu essen. Andere Kinder werden nach Überflutungen durch verschmutztes Wasser krank. UNICEF versorgt die Kinder in El-Niño-Phasen mit sauberem Wasser, Medikamenten und Spezialnahrung. UNICEF hilft auch dabei, dass Familien in Risikogebieten besser vorbereitet sind.

Wie stark El Niño 2026 ausfallen wird, ist noch ungewiss (Stand: Juni 2026). Fachleute vermuten, dass er schlimmer ausfallen könnte als die vorherigen. Schon jetzt ist das Wasser in Teilen des Pazifiks ungewöhnlich warm. Im Laufe des Sommers könnte es sich weiter aufheizen. Je wärmer das Wasser ist, desto stärker könnte El Niño ausfallen.

Für uns bei UNICEF steht schon jetzt fest: Wir bereiten uns vor und wappnen uns für eine mögliche Katastrophe. Schon jetzt bringen wir tonnenweise Hilfsgüter in unsere regionalen Warenlager in vielen Ländern der Welt. So können wir schnell handeln, sobald Kinder unsere Hilfe brauchen.

El Niño: So helfen Sie mit Ihrer Spende

So hilft UNICEF vor Ort: Folgen von El Niño bekämpfen

In unseren regionalen Lagern halten wir große Mengen an humanitären Hilfsgütern bereit, um im Ernstfall schnell zu helfen. Wir helfen aber auch präventiv, zum Beispiel, indem wir Schulen klimaresilient machen.

  • Nahrung: Fällt wegen El Niño die Ernte aus – etwa durch Dürren oder Überschwemmungen –, hungern viele Kinder. UNICEF gibt den Kindern Spezialnahrung wie therapeutische Erdnusspaste, damit sie wieder zu Kräften kommen.

  • Wasser: Oft fehlt es Kindern während eines El Niño an sauberem Wasser. UNICEF liefert Trinkwasser, damit die Kinder gesund bleiben. Wir sorgen auch für den Bau von Brunnen und reparieren beschädigte Wassersysteme. 

  • Medikamente & Impfungen: UNICEF versorgt die Kinder, die durch die Folgen von El Niño krank geworden sind, mit Medikamenten. Durch Impfungen schützen wir sie außerdem vor Krankheiten wie Masern, Lungenentzündung, Durchfall und Polio.

  • Bildung & klimasichere Schulen: Wir rüsten Schulen so um, dass sie klimaresilient sind. Das heißt, dass die Schulen Hitze, Stürmen und Starkregen besser standhalten. So können Kinder auch bei Extremwetter weiter lernen.

  • Prävention & Aufklärung: In gefährdeten Ländern helfen wir Regierungen, Notfallpläne zu entwickeln, damit sie El Niño besser bewältigen. Wir unterstützen Gemeinden beim Einrichten von Notunterkünften und informieren die Bevölkerung über El Niño. Zudem bauen wir Frühwarnsysteme mit auf. 

Hintergrundinformationen: Häufig gestellte Fragen zum Wetterphänomen El Niño

Warum für UNICEF spenden?

Hungersnot verhindern: Ein Kleinkind mit Zucchini in der Hand bei einem UNICEF-Helfer auf dem Arm

UNICEF: Seit Jahrzehnten sind wir für Kinder im Einsatz, weltweit in über 190 Ländern. 

© UNICEF/UNI610093/Dejongh

Spenden Sie für unsere weltweite Nothilfearbeit

Mit einer Spende unterstützen Sie unsere Nothilfearbeit für Kinder weltweit. Wir setzen Ihre Spende flexibel dort ein, wo die Kinder unsere Hilfe gerade am dringendsten brauchen: Während eines El Niño zum Beispiel helfen wir den Kindern mit sauberem Trinkwasser, Medikamenten und Spezialnahrung. 

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